Plantas y cuerpos / Pflanzen und Körper (2)

¿Se puede cultivar un feminismo a través de la relación entre plantas y cuerpos femeninos? / Kann man den Feminismus durch die Beziehung zwischen Pflanzen und weiblichen Körpern kultiviert werden?

Pero también hay momentos que trascienden al acto mismo del jardinear, en que por medio de un uso terapéutico o placentero, son parte de un agüita para calmar el malestar, un toque especial de una receta tradicional, son sabores y olores, son recuerdos y olvidos. 

En este sentido pienso en Violeta Parra y en la mujer que representa a través de La jardinera. Por medio de un misticismo telúrico, en esta tonada, Violeta le brinda al cultivo de la tierra el remedio para sanar sus penas de amor. En su jardín posee diversas plantas, las cuales les ayudan a pasar su malestar emocional, pues cómo bien dice ella “las flores de mi jardín han de ser mis enfermeras”.  La jardinera no solo cuida sus plantas, también ornamenta con ellas, las contempla al crecer, las desoja para calmar la ansiedad que le provoca su mal de amor y le atribuye cualidades terapéuticas para remediar sus dolencias. Cree en su potencialidad y que en ellas esta la cura, tanto así que confía en su recuperación y se las concede en herencia a su amor en caso de que necesite cura. 

/

Aber es gibt auch Momente, die über den eigentlichen Akt der Gartenarbeit hinausgehen, wenn sie durch therapeutischen oder angenehmen Gebrauch Teil eine Kräutertee zur Beruhigung der Beschwerden sind, eine besondere Note eines traditionellen Rezepts, sie sind Geschmack und Geruch, sie sind Erinnerung und Vergessen.


In diesem Sinne denke ich an Violeta Parra und die Frau, die sie durch La Jardinera (die Gärtnerin) repräsentiert. Durch einen tellurischen Mystizismus gibt Violeta in dieser Melodie dem Land das Heilmittel, um seine Liebeskummer zu heilen. In ihrem Garten hat sie verschiedene Pflanzen, die ihnen helfen, ihr emotionales Unbehagen zu überwinden, denn, wie sie sagt, «die Blumen in meinem Garten müssen meine Krankenschwestern sein». La Jardinera (die Gärtnerin) kümmert sich nicht nur um ihre Pflanzen, sie schmückt sie auch, betrachtet sie, während sie wachsen, sie macht sie wütend, um die durch ihre Liebeskrankheit verursachte Angst zu beruhigen, und sie schreibt ihnen therapeutische Eigenschaften zu, um ihre Beschwerden zu lindern. Sie glaubt an ihr Potenzial und daran, dass die Heilung in ihnen liegt, so sehr, dass sie auf ihre Genesung vertraut und sie ihrer Liebe vererbt, falls sie eine Heilung benötigt.

Yo las colecciono para saciar mi nostalgia, para sentir sabores en preparaciones que me llevan a un lugar sin tiempo. / Ich sammle sie, um meine Nostalgie zu stillen, um Aromen in Zubereitungen zu spüren, die mich an einen Ort ohne Zeit bringen.

Las guardo entre libretas y libros para que algún día me hagan recordar, inesperadamente, lugares y momentos. / Ich bewahre sie zwischen Notizbüchern und Büchern auf, damit ich mich eines Tages unerwartet an Orte und Momente erinnern kann.

Publicado por Bárbara

Bárbara E. Bielitz (Santiago de Chile, 1988) ist Designerin und kunstinteressiert mit ihren Sitz in Berlin, Deutschland. Bárbara entwickelt eigenständig Projekte mit investigativen und kreativen Methoden, in denen sie sich dem Feminismus über seine möglichen Materialitäten nähert. Bárbara hat einen Abschluss in Industriedesign der Universidad de Chile und hat einen Teil ihrer Arbeit als Vortrag auf dem Kongress der Sociedad Iberoamericana de Gráfica Digital 2013, Valparaiso, Chile; auf dem II. Encuentro Nacional de Nuevos Medios 2013, Santiago, Chile; auf der Konferenz The Dynamics of Darkness in the North 2015, Reykjavik, Island, und auf dem IX. Congreso Internacional de Diseño de La Habana FORMA 2017, Havanna, Kuba, präsentiert.