Plantas y cuerpos / Pflanzen und Körper (1)

¿Se puede cultivar un feminismo a través de la relación entre plantas y cuerpos femeninos? / Kann man den Feminismus durch die Beziehung zwischen Pflanzen und weiblichen Körpern kultiviert werden?

Cuando pienso la relación de un cuerpo femenino con las plantas, lo primero que hago es observar mi propio actuar con ellas. Es de manera instintiva, y quizás inconsciente, la atención y dedicación que vuelco hacia ellas. No es que las subestime, considerándolas débiles, y por ello el cuidado periódico que les entrego, más bien es una admiración y retribución por lo que me entregan. Pero, ¿qué es eso que me entregan?. La relación que mantengo con ellas, la considero más que nada un diálogo, el cual no se basa en la manifestación de palabras, si no que afectos. Ellas desde su estado vegetal y yo desde mi aficionado jardinear. Desde que preparo la tierra para una siembra, o para una transplante, hasta cuando las veo y me acerco para observarlas meticulosamente, me entregan un momento, un espacio en el tiempo que me permite transmitir mis afectos hacia sus cuidados en plena contemplación, son momentos de entrega mutua, un diálogo. 

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Wenn ich über die Beziehung eines weiblichen Körpers zu Pflanzen nachdenke, beobachte ich als erstes mein eigenes Handeln mit ihnen. Es ist instinktiv, und vielleicht unbewusst, die Aufmerksamkeit und Hingabe, mit der ich mich ihnen zuwende. Es ist nicht so, dass ich sie unterschätze, da ich sie als schwach betrachte, und daher auch nicht die regelmäßige Pflege, die ich ihnen zukommen lasse, sondern es ist vielmehr eine Bewunderung und Vergeltung für das, was sie mir geben. Aber was ist es, was sie mir geben? Die Beziehung, die ich zu ihnen habe, betrachte ich mehr als alles andere als einen Dialog, der nicht auf der Manifestation von Worten, sondern auf Zuneigung beruht. Sie aus ihrem vegetabilen Zustand und ich aus meiner Amateur-Gärtnerei. Von dem Moment an, in dem ich die Komposterde für eine Aussaat oder für eine Verpflanzung vorbereite, bis ich sie sehe und mich ihnen nähere, um sie genau zu beobachten, geben sie mir einen Moment, einen Raum in der Zeit, der es mir erlaubt, meine Zuneigung zu ihrer Pflege in voller Kontemplation weiterzugeben, sie sind Momente der gegenseitigen Hingabe, ein Dialog.

Al regarlas menudamente, / Beim feinen Gießen der Pflanzen,

al tocarlas y limpiarlas, / durch Berühren und Reinigen,

al sacarle esquejes para generar otras, / durch Herausziehen von Stecklingen, um neue zu erzeugen,

al sentirlas en mis manos, / um sie in meinen Händen zu spüren,

me conecto orgánicamente con lo más sensible que me rodea. / Ich verbinde mich organisch mit dem empfindlichsten Gegenstand um mich herum.

Publicado por Bárbara

Bárbara E. Bielitz (Santiago de Chile, 1988) ist Designerin und kunstinteressiert mit ihren Sitz in Berlin, Deutschland. Bárbara entwickelt eigenständig Projekte mit investigativen und kreativen Methoden, in denen sie sich dem Feminismus über seine möglichen Materialitäten nähert. Bárbara hat einen Abschluss in Industriedesign der Universidad de Chile und hat einen Teil ihrer Arbeit als Vortrag auf dem Kongress der Sociedad Iberoamericana de Gráfica Digital 2013, Valparaiso, Chile; auf dem II. Encuentro Nacional de Nuevos Medios 2013, Santiago, Chile; auf der Konferenz The Dynamics of Darkness in the North 2015, Reykjavik, Island, und auf dem IX. Congreso Internacional de Diseño de La Habana FORMA 2017, Havanna, Kuba, präsentiert.